Die grosse Erschöpfung
Wir sind erschöpft – vom Alltag, von Krisen, vom Druck, funktionieren zu müssen. Ferien versprechen Erholung, doch in einer permanent krisengeschüttelten und vernetzten Welt scheitert dieses Versprechen oft.
Unser Projekt untersucht diese Spannung: zwischen der Sehnsucht nach Rückzug und dem Einbruch der Realität in vermeintliche Erholungsorte. Wir erforschen konkrete Orte, Fluchtstrategien und die Rolle von Kunst und Theater in Zeiten kollektiver Überforderung.
Was bedeutet Erholung heute? Gibt es echte Ferien oder nur Pausen vom Funktionieren? Wie können wir künstlerisch auf Überforderung reagieren, ohne uns selbst zu überfordern? Wie lässt sich „Pause“ als ästhetisches und politisches Prinzip denken? Unser Projekt ist ein performativer Denkraum über Eskapismus, Verantwortung und den paradoxen Wunsch, Ferien von der Welt zu machen – und zugleich Teil dieser Welt zu bleiben.
Mitwirkende:
Sebastian Ryser, Rechercheteam / Regie St.Gallen
Mikki Levy-Strasser, Rechercheteam/Performance Zürich
Dominik Baumann, Rechercheteam /Performance Zürich
Fiona Schreier, Rechercheteam /Performance Zürich